Pilgerpfade und Orte der Kraft

 

Pilgern - der Weg ist das Ziel.

Pilgern, das ist zu allererst ein sinnliches Vergnügen mit intensiven Glücksmomenten, aber auch mit elementaren Herausforderungen.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad sind wir draußen in der Natur unterwegs. Viel langsamer, als wir es sonst gewöhnt sind und in unmittelbarem Kontakt mit der Natur und mit uns selbst.

Die langsame Fort-Bewegung gibt uns Zeit, intensiver wahrzunehmen, unsere Umgebung und uns selbst - man könnte das Pilgern als eine Art von Gehmeditation bezeichnen.
Offen, aufmerksam und ohne zu werten machen wir uns auf den Weg, die Welt wahr-zunehmen, vielleicht auch ihr verborgenes Gesicht zu entdecken und so dem tiefen Geheimnis des Lebens auf die Spur zu kommen.

Der Weg ist das Ziel – das ist eine Analogie zwischen dem Pilgerweg und dem Lebensweg.

Wir pilgern, um zu uns selbst zu finden – und auf diesem Wege begegnen uns, wir im richtigen Leben, immer wieder Orte besonderer göttlicher Kraft, die uns einladen, unseren persönlichen Lebensweg mit göttlicher Energie zu erfüllen.

Wir werden heilige Plätze der alten, vorkeltischen Religion besuchen. Es handelt sich um alte Kultstätten, die von den Menschen zu spirituellen und religiösen Zwecken erbaut wurden. Tatsächlich haben an all diesen Orten auch Bestattungen stattgefunden, was ein Hinweis darauf sein kann, dass unsere UrahnInnen sich tief mit ihren Vorfahren verbunden wussten.

Diese Kultstätten liegen nicht willkürlich irgendwo in der Gegend, sondern sie sind mit Bedacht platziert: es gibt, wie uns auch die Geomantie bestätigt, Orte auf der Erde, an denen die Tore zwischen der geistigen und der stofflichen Welt besonders dünn sind und wo es leicht ist, zur eigenen religio (lat.: Rückbindung) zurückzufinden. Genau diese heiligen Plätze wählten die Menschen schon vor Tausenden von Jahren aus, um dort ihre Tempel zu erbauen – und einige sind uns hier in Norddeutschland bis zum heutigen Tage erhalten.

 

Zu den Pilgerreisen:

Die Großsteingräber von Dassendorf

Von der Schwindebekquelle nach Sodersdorf

 

 

 

 

auf dem Jacobsweg